Marxzell - Murgtal - Schwarzenbachtalsperre - Hohloh - Dobel

Aus Northwoodcycling

Fakten
Distanz: 115 km
Fahrzeit: 7 Stunden
Höhenmeter: >1200 hm
Karte: Karte des Schwarzwaldvereins (LVA Baden-Württemberg) Blatt 3 "Bad Wildbad Freudenstadt"
Orientierung: Bad Herrenalb - Murgtal - Weissenbach - Rote Lache - Schwarzenbachtalsperre - Raumünzach - Kaltenbronn - Westweg - Dobel - Schwanner Warte - Marxzell
GPS Daten: ZIP File mit GPX, GDB und KMZ Daten
Autor: bluesky
Kaiser Wilhelm Turm
Kaiser Wilhelm Turm

Von Marxzell geht es über den Graf-Rhena-Weg nach Bad Herrenalb. Durch das Städtchen durch und zum Friedhof und dort dann den Weg zum Albursprung/Plotzsägemühle. An der Plotzsägemühle weiter Richtung Risswasenhütte wo vorläufig der höchste Punkt erreicht wird. Ab hier rollt es dann ziemlich steil ins Murgtal hinunter bis man Loffenau erreicht. Loffenau wird nur tangiert und weiter geht es in das idyllisch gelegene Lautenbach.

Von Lautenbach dann nach Weissenbach wo der Anstieg zur Roten Lache beginnt. Am besten lässt man es schön langsam angehen, denn der Anstieg ist wirklich knackig und dazu auch nicht wirklich kurz. Am besten folgt man immer den Schildern des Schwarzwaldvereins in Richtung Rote Lache.

Hat man den Anstieg hinter sich und ist oben beim Lokal angekommen kann man kurz (aber wirklich nur kurz :-)) den Ausblick ins Murgtal genießen und dann auf einem welligen Höhenweg zur Schwarzenbachtalsperre fahren. Hier wartet keine weitere Steigung und man kann sich etwas erholen. Der Weg ist auch hier durch den Schwarzwalverein gut beschildert.

Die Schwarzenbachtalsperre empfiehlt sich auch gleichzeitig als Raststation. Am Kiosk kann man sich mit dem Nötigsten (Snickers & Cola) versorgen und den Blick über den See schweifen lassen. Um die Tour nicht ausarten zu lassen rollt man am besten auf de Strasse nach Raumünzach hinunter. Nun geht es rechterhand zum zweiten großen Anstieg des Tages.

Als grobe Orientierung dienen einmal mehr die Schilder des Schwarzwaldvereins die uns nach St. Anton und später zum Hohloh (Kaiser Wilhelm Turm) führen. Mehr oder weniger zieht sich der Weg kilometerlang ohne echte Schwierigkeit den Berg hoch. Hier ist trotzdem Kondition gefragt da die Steigung nie aufhören mag.

Von St. Anton geht es in Richtung Toter Mann und Mittelweg. Wenn man einmal beim Toten Mann angekommen ist hat man das Schlimmste hinter sich. Von hier geht es recht eben zum Holohturm, den man wenn man möchte erklimmen kann um die geniale Aussicht ins Murgtal zu genießen. Vom Hohloh folgt man am besten dem Westweg in Richtung Dobel . Vorbei an der Kreuzlehütte immer in Richtung Teufelsmühle.

An der Langmartskopfhütte hält man sich Rechts in Richtung Dobel. Man kann auch einfach den Westwegschildern folgen die an der Hahnenfalzhütte vorbeiführen. Nach einer ganzen Weile wird man dann (dank Lothar) mit einem der schönsten Schwarzwaldpanoramen belohnt. Unter sich sieht man das Obere Gaistal und Bad Herrenalb, links die Teufelsmühle, rechts Dobel und an klaren Tagen kann man in der Ferne Karlsruhe und Philipsburg erahnen.

Vorbei an der Schweizerkopfhütte führt einen der Weg zum Weithäusle. Hier kann man wählen ob man (sollte man immer noch nicht genug haben) den Westweg weiterfährt oder den Westradweg (Asphalt) gen Dobel entlangfährt.

In Dobel durchquert man den Ort in Richtung Dennach und Schwanner Warte. Hier beginnt nun der Abstieg und man kann sein Stundenmittel erheblich steigern :-). Grob kann man sich auch hier wieder an der Westwegbeschilderung orientieren bis man auf der Schwanner Warte (Cafés Zauberberg, Bambi) ankommt. Von hier ist es nur noch ein Katzensprung (bergab) nach Langenalb.

Von hier führte mich mein Weg (und der der Karte) nach Pfaffenrot wobei man auch von Langenalb über das Holzbachtal gemütlich nach Marxzell rollen kann wo die Tour begann.


Die ganze Tour ist an sich ein riesiges Naturerlebnis.

  • das Albtal hinter Bad Herrenalb gehört zu den idyllischsten Orten im Nordschwarzwald
  • im Murgtal finden sich urige kleine Dörfer mit wunderschön hergerichteten Fachwerkhäusern
  • die Schwarzenbachtalsperre ist sicher aus technischer Sicht interessant außerdem erfährt man auf Tafeln einiges über die Entstehung
  • ab Raumünzach folgt der tiefe Märchenwald aus dem es kein Entrinnen zu geben scheint
  • der Hohlohturm bietet an klaren Tagen Fernsichten bis an die Schweizer Voralpen, die Vogesen, den Pfälzerwald
  • der letzte Abschnitt bis Dobel ist ein einziger Panoramaweg wo man sich eigentlich nicht satt sehen kann


[bearbeiten] Die Route

Blick vom Schweizerkopf auf Bad Herrenalb
Blick vom Schweizerkopf auf Bad Herrenalb
Rand des Nordschwarzwalds
Rand des Nordschwarzwalds
Oberes Gaistal
Oberes Gaistal
Schwarzenbachtalsperre
Schwarzenbachtalsperre


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