Northwood Ouverture (RR)
Aus Northwoodcycling
| Fakten | |
|---|---|
| Distanz: | ca. 100km |
| Höhenmeter: | 1400 hm |
| Orientierung: | Dietlingen - Ellmendingen - Auerbach - Langensteinbach - Reichenbach - Ettlingen - Malsch - Waldprechtsweier - Oberweier - Bischweier - Kuppenheim - Ebersteinburg - Selbach - Gernsbach - Loffenau - Bad Herrenalb - Gaistal - Weithäusle - Dobel - Dennach - Schwann - Niebelsbach - Ellmendingen |
| GPS Daten: | kml Datei für GoogleEarth (gepackt als ZIP) |
| Autor: | Racing fool |
[bearbeiten] Vorwort
Laut Wikipedia ist eine Ouvertüre u.a. ein "instrumentales Einleitungsstück einer Oper, das üblicherweise bei noch geschlossenem Vorhang gespielt wird und oft die wichtigsten musikalischen Gedanken des Werkes bereits vorab zusammenfassend vorstellt".
Ich definiere einfach hiermit alle meine im Laufe eines Jahres gefahrenen Radtouren einmal als "Oper". In diesem Sinne stellt dann auch die in diesem Artikel beschriebene Runde eine dazu passende Ouvertüre dar. Jedes Frühjahr aufs Neue stelle ich durch sie meinem Körper die wichtigsten Erfahrungen des Bergfahrens zusammenfassend wieder vor :-)
[bearbeiten] Beschreibung
Diese Runde habe ich über viele Jahre sorgfältig zusammengestellt und durch feine Änderungen immer mehr meiner Idealvorstellung angenähert: Eine optimale Runde, um sich nach langen Wintern langsam wieder an das Bergfahren zu gewöhnen.
Meine Anforderungen waren:
- vergleichsweise kurze Distanz, d.h. ca. 100km. "Kurz" ist jetzt natürlich bezogen auf die Königsrunden im Sommer
- mittellange und gleichmäßige Anstiege
- nur Anstiege, mit denen ich seit Jahren freundschaftliche Kontakte pflege. Damit meine ich, dass die Anstiege immer so nett waren, mich nicht hinterhältig zu überrumpeln und im Gegenzug habe ich diese Anstiege noch nie wüst beschimpft (wie z.B. "Du Drecks-Buckel - dich lasse ich irgendwann einebnen, wenn ich mal viel Geld habe")
- schöne Landschaften und Ausblicke (ok, wo hat man das im Northwood nicht?)
Anmerkungen zur Tour:
- Das Nachfahren der Strecke sollte keine größeren Schwierigkeiten bereiten. Es gibt keine Stelle, wo man besonders gut aufpassen müsste. Wenn man den Streckenverlauf vorher ein paar Minuten auf sich wirken lässt, werden für die Bewältigung wohl auch keine technischen Hilfsgeräte wie GPS oder Karte benötigt.
- Der Streckenabschnitt zwischen Malsch und Bischweier ist relativ wellig. Ich mag das, weil man so die Muskulatur schon ein wenig für den ersten Anstieg hoch nach Ebersteinburg vorwärmen kann. Wem das alles zu viel ist, der kann auch in Malsch entlang der Bundesstraße (Richtung Kuppenheim) flach weiterfahren. Allerdings ist hier verkehrsmäßig deutlich mehr los.
- Ein lustiges Phänomen: in der vorletzten Serpentine vor Ebersteinburg klingelt immer mein Handy in der Trikottasche. Bei den ersten Ausfahrten habe ich gleich aufs Display geschaut, in der Zwischenzeit schenke ich mir das - ich weiß sowieso, was zu lesen sein wird: "Willkommen in Frankreich" :-)
[bearbeiten] Variationen
Wer möchte kann die vorgestellte Kernrunde durch folgende kleine Abstecher verlängern und/oder erschweren.
- in Gernsbach wieder rechts hoch Richtung Baden-Baden (der sogenannte Anstieg zur Nachtigall), an der Passhöhe links und Abfahrt über Schloss Eberstein nach Gernsbach
- im Anstieg zum Käppele ca. 500m vor der Passhöhe rechts Richtung Teufelsmühle, vor der Mautstraße dann weiter zur Plotzsägmühle (Achtung: dort wartet dann ein 20%er auf 50m Länge) und von dort ins hintere Gaistal, wo auch der Radweg zum Weithäusle bzw. Dobel anfängt.
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