Kloster Frauenalb

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Fakten
Spot: Ruine
Höhe: 361 m
Lage: Zwischen Bad Herrenalb und Marxzell im Albtal
Karte: Karte des Schwarzwaldvereins (LVA Baden-Württemberg) Blatt 1 "Karlsruhe Pforzheim"
Koordinaten: N48 50.027, E8 26.431
Autor: bluesky


Das Kloster Frauenalb liegt im Albtal auf halber Strecke zwischen Bad Herrenalb und Marxzell. Es ist eine Ruine mit angeschlossenen Wirtschaftsgebäuden die heute meist als Wohnhäuser genutzt werden. Die Ruine kann kostenlos besichtigt werden. Das Kloster liegt direkt am Graf Rhena Weg.

Einmal im Jahr (Sommer) findet hier auch ein Klosterfest statt auf dem die örtlichen Marxzeller Vereine in Ständen jede Menge Essen und Getränke verkaufen.

Wahrscheinlich eines der eindrucksvollsten historischen Bauwerke im Nordschwarzwald.


Die weiteren Informationen stammen aus der Wikipedia:

Mit seiner Mutter Uta zusammen stiftete Eberhard III. v. Eberstein 1180/85 das Kloster Frauenalb, dem 1193 außer Schielberg noch Mezlinschwand und Muggensturm gehörten. Die Vogtei gelangte im 14. Jh. an die Markgrafen von Baden (1341 Frowen Albe). In dem danach errichteten gotischen Klosterbau brach 1508 durch Unvorsichtigkeit einer Laienschwester ein Brand aus, der Abtei und Konvent mit Dorment und Refektorium verzehrte; erhalten blieb nur die 1404—06 wieder erbaute Kirche und das Siechenhaus. Das dann erneut aufgebaute Kloster wurde im Bauernkrieg ausgeraubt, erlangte aber durch seinen ausgedehnten Besitz bald wieder den früheren Wohlstand. Ein Inventar des 16. Jahrhunderts zeigt den umfangreichen Klosterbesitz mit Webstuben der Laienschwestern, Stallungen, Klostermühle, Gasthaus und Ziegelhütte.

Zum Kloster gehörten auch die Conventbadstuben, die nach der Ordensregel von den Stiftsdamen freilich nur zwei- bis dreimal jährlich benutzt werden durften. 1553 bezog das Kloster Einkünfte aus 38 Dörfern rechts und 10 Dörfern links des Rheins. Als Markgraf Ernst Friedrich 1598 Frauenalb aufhob, betrugen allein die Einkünfte des Klosters an Wein, besonders von Ersingen (nordwestlich von Pforzheim), 260 Ohm (rund 39 000 l).

1605 hatte die letzte Stiftsfrau das Kloster verlassen. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Abtei 1631 wieder mit Benediktinerinnen vom adligen Stift Urspring belegt, sie mussten 1634 nach Lichtental flüchten und konnten erst 1645 wieder nach Frauenalb zurückkehren.

Nach Abbruch des alten Konventsgebäudes 1696 wurde bis 1704 ein neuer dreistöckiger Bau mit einer der Bergseite zugewandten Giebelfassade durch Johann Jacob Rischer nach einem Plan von Franz Beer (beide Vorarlberger) errichtet. Unter der Äbtissin Gertrudis v. Ichtrazheim (1715 - 55) entstand durch Peter Thumb (Beers Schwiegersohn) eine neue doppeltürmige Klosterkirche (1751 fertiggestellt).

Durch den Frieden von Lunéville fiel 1802 das Freiadelsstift Frauenalb an Baden. Nach der Aufhebung 1803 wurde das Anwesen 1813-15 Militärlazarett und 1819 an Private versteigert. In den Gebäuden richteten sich Fabriken ein, wobei viermal Feuer ausbrach (1835, 1844, 1848, 1853); die Unternehmungen missglückten alle und hinterließen 1853 die Klosteranlage als ausgebrannte Ruinen.

1960 entstand eine »Stiftung Frauenalb«, die die Gebäudereste erwarb und erhalten will.

[bearbeiten] Der Spot

Klosterruine
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