Benutzer:Cook

Aus Northwoodcycling

"Nicht die Zeit, der Schnitt, die Schwierigkeit oder die Intensität
einer rattspochtlichen Betätigung sind wichtig.
Es ist das Erleben des Rollens, der Landschaft, des Untergrunds,
die Ehrfurcht vor der Strecke, die Freude auf die kleinen Ziele, die Symbiose mit dem Fahrgerät.
Das ist Glückseligkeit, Religion, Zen, Flow."

...oder vereinfacht ausgedrückt (nach Anderl Heckmair):
"Es kommt nicht auf die Leistung an, sondern auf das Erlebnis."


Solid Kosmobil
Solid Kosmobil
Breezer Venturi
Breezer Venturi
Wanderer SSP
Wanderer SSP
Scott Scale
Scott Scale
Hallöle!
Hallöle!

Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] Tourenprojekte

2008 wurden mit Nizza(RR) und Gardasee(MTB) ganz große Ziele erreicht. Danach gab es nicht mehr viel und seit Anfang 2009 ist gar nix mehr mit biken. Die Lust auf Trails ist manchmal schon wieder da, aber die Kondition leider nicht. Und die braucht man in ordentlicher Menge um nachhaltig Spaß zu haben. Wir werden sehen...

[bearbeiten] Fahrbericht Scale

Da ich schon seit einiger Zeit auf einem Ausnahmepferd reiten darf, möchte ich meine Euphorie der interessierten Gemeinschaft nicht vorenthalten! Das Scale fährt in einer anderen Liga als meine bisherigen Bikes. Dies merkt man ganz deutlich auf engen Trails. Und zwar hoch wie runter. Beim hochfahren macht sich das Gewicht bemerkbar. Damit meine ich aber nicht das schnöde ringen gegen die Hangabtriebskraft bei gleichmäßiger Steigung. Nein, ich spreche von der Dynamik, mit der man ein leichtes Bike über gestuftes, hartes und unwegsames Gelände bewegen kann. Kurzes Beschleunigen über Steinblöcke, hochziehen, ausweichen und das auch im Wiegetritt. Dieses kommunizieren mit dem Gelände. Und das gilt natürlich besonders in Trailabfahrten. Hier spielt die Wendigkeit der Geometrie eine große Rolle. Enge Kehren durch leichte Körperverlagerung und fein dosierter HR-Bremse entschärfen - mit dem Scale eine neue Dimension. Das Rahmenmaterial zeigt seine Stärken dann besonders, wenns richtig ruppig wird. Kein Schlag, kein geklappere, einfach sanft oder, wenn ihr wollt "smooth".
Mit dem Scale auf dem Trail bedeutet einfach die Symbiose aus Mensch, Maschine und Natur!

...some Scale Gear...
Ergon-Griffe montiert! Sieht anfangs Kacke aus, man gewöhnt sich dran, aber die Kontrolle ist einfach genial!

RacingRalph 2.25 runter und Maxxis HighRoller 2.1 drauf. Die RR haben mir die Innenseite der Kettenstreben ziemlich blank gerubbelt. Und mit der Gummimischung bin ich gar nicht mehr zufrieden. Schneller Abrieb, trotzdem nicht allzu griffig. Mal sehen, was die Maxxis machen...

Maxxis Highroller 2.1: Bester Reifen, den ich je gefahren bin! Die Stärken liegen sicher auf engen Trails. Feste Führung, kaum Rutschen, sicheres Bremsverhalten, auch in Steilstücken und auf losem Untergrund. Fahre sie mit 2,5bar. Der Komfort ist absolut ausreichend. Auf Waldpisten rollen sie sehr leicht und sogar auf Asphalt kein übermäßiges Traktorgefühl. Wiegen ca.520g und sind ca.51mm breit.

Reifenwahl Mai '08: Nachdem der Winter und die Frühjahrsmonsunregen vorbei sind, ist auch die Zeit der Maxxis vorbei. Denn auf trockener und harter Piste ist Grip zweitrangig und ein leichtes Abrollverhalten wird bevorzugt. Und hier zeigt sich wiederum die Stärke der RacingRalph. Allerdings merke ich selbst in Schotterkurven deutlich weniger Grip. Doch da scheint der neue 2008er RR mit seinen neuen, höheren Schulterstollen die Scharte auszuwetzen und wird demnächst ausprobiert!

Avid Juicy 5: Eine wirkliche tolle Bremse, allerdings braucht sie Streicheleinheiten. Für mich als ungern-Schrauber nicht so toll. Belagwechsel gestalten sich als abendfüllende Veranstaltung. Schleifende Neubeläge führen oft auf zuviel Öl im System zurück, die Kolben gehen nicht ganz zurück in die Ausgangslage. Da hilft nur Öl ablassen (am Hebel). Die Original-Avid-Sinterbeläge machen ordentlich Geräusche und neigen zum Rubbeln. Doch der Wechsel auf die sanft arbeitenden Organischen taugt nicht für Gardaseetrails, da sie entweder verglasen oder sich ruckizucki in Luft auflösen. Alternative: rote Koolstop-Beläge mit "mittlerer" Mischung.

Mavic Crossride: Der Einstiegs-Systemlaufradsatz von Mavic verrichtet seine Arbeit tadellos. Quietschen oder andere seltsame Geräusche am Freilauf verlangen nach etwas Pflege, was aber durch die einfache Demontage des Freilaufkörpers eine unproblematische Angelegenheit ist. Beim Abziehen unbedingt auf die Klinken und die Federn achten und auch auf die unscheinbare Unterlagscheibe zwischen Freilaufkörper/Lager und Achse, damit nachher alles wieder so funktioniert wie es sein soll. Zum Glück ist kein Spiel einstellen oder Kontern notwendig wie bei Konuslagern. Nach dem Reinigen besser kein Fett verwenden, oder wenn, dann nur gaaanz wenig. Sonst rasten die Klinken nicht richtig ein und man tritt ins Leere. Ideal ist Teflonspray. An mancher Stelle wird von geringer Steifigkeit des LRS berichtet. Mit meinen fahrfertigen 70kg ist mir das noch nie negativ aufgefallen. Alle Messerspeichen sind immer noch (nach 2 Saisons) bombenfest und auch Schleifgeräusche im Wiegetritt habe ich noch nicht bemerkt.

SQ-Lab 316 Rizer/DMR Conrod Stem/DMR V8: Der Verkleidungssatz für's Scale für neue Dimensionen. Die heimischen Spitzkehren werden entschärft, ebenso felsige Rinnen oder extreme Steilabschnitte. Optisch nicht so der Leckerbissen, doch der Spaßfaktor erhöht sich enorm.

[bearbeiten] Solid Panzer

Dass das Scott Scale auf Grund seiner Renngeometrie und der niedrigen Gabel auf steilen und engen Trails an seine Grenzen kommt war abzusehen. Mit meinem Solid werden diese Grenzen wieder geöffnet und nach oben verschoben. Das Bike macht einfach viel Spaß wenn es knifflig, steil, eng oder ruppig wird. Breiter Lenker, kurzer Stummelvorbau, lange Gabel, kurzer Radstand und gut versenkbare Sattelstütze. Das sind die Eckdaten für bestes Trailvergnügen.
Die 15kg und nur 9 Gänge sorgen zwar für beschwerliche bergauf-Fahrten, aber das lässt sich durch ein lockeres Angehen einer solchen abmildern. Sowieso wird die ganze Einstellung zum biken viel „chilliger“. Es geht einfach nicht so schnell. Man fährt manche schönen Passagen eben mehrmals oder versucht sich an einer Schlüsselstelle bis sie durchfahren ist.
Wer aber meint, das sei kein Rattspocht, der sehe sich getäuscht. Es ist ein intensives Biken, speziell bei den Abfahrten. Und das Herumwuchten der Front ist mit einer 2,5kg-Gabel eben ein grösserer Kraftakt als mit den 1,6kg beim Scale. Ausruhen, das macht man beim Aufstieg zur nächsten Abfahrt.
Beim Trail abschmieren hat man seine Gedanken sortiert und konzentriert auf das Hier und Jetzt. Das ist Zen. Vielleicht macht das die ganze Faszination aus?

[bearbeiten] HörBar

Clutch Die neuen Scheiben zeigen das Potential der 4 Hardrocker für Blues und Funkrock
The Bakerton Group Clutch instrumental mit tollem funky Groove
King Hobo Heavy-Supergroup spielt Bluesrock
Kamchatka Zelebrieren den 70er Hardrock
Asteroid Powertrio mit herrlich psychedelischem Retro-Fuzz-Sound. Meine Entdeckung 2010!
Tool Komplex, schmerzhaft, hart
Psychotic Waltz Ganz atypische Heavy-Band mit Intelligenz und genialer Kreativität
Deadsoul Tribe PW-Chef auf dunklen Wegen mit düsterem Flächensound und Tribal-Drums
Jethro Tull Was soll man da noch viel sagen
Rage Against The Machine Most explosiv Sound!
Dream Theater Technisch perfekt, emotional wäre noch Potential
Fates Warning Die 3 John Arch Scheiben sind etwas ganz besonderes
Black Sabbath Whatever else? Die Ozzy-Scheiben und Heaven And Hell
Kyuss The Real Sons of Sabbath!
Birth Control Krautrockband mit internationalem Potential
Wishbone Ash Stimmungsvolle und recht zeitlose Rockmusik

[bearbeiten] The Centre Of The Universe

Persönliche Werkzeuge