Wenn ich den See seh‘

…brauch ich kein Meer mehr.

Ein vielzitierter Spruch der Bodenseebewohner und – liebhaber. Heute, bei diesem geschenkten Frühlingswetter im Februar, mal wieder so perfekt passend. Ein Traumtag im Winter, für eine nette Ausfahrt an den Überlinger See geradezu prädistiniert.

An der Mole in Ludwigshafen öffnet sich der Blick über den Überlinger See bis zu den Alpen, so sie sich denn zeigen möchten

Ziel war das „Riva“ in Sipplingen, eine überbewertete Pizzeria („Ristorante“) mit schlechtem Cappuccino, überheblicher, versnobter Kundschaft, ignorantem Personal, aber hammergenialer Lage direkt am Seeufer. Im Innern prangert eine Nachbildung der wunderschönen „Riva“-Sportboote vom Iseosee aus längst vergangener Zeit.

Zwischen Ludwigshafen und Sipplingen, mit Blick auf Bodman

Am Überlinger See hat man einen Blick auf den See, der an die Küste Südfrankreichs erinnert. Ganz speziell der durch Erdrutsche immer wieder gepeinigte Abschnitt zwischen Ludwigshafen und Sipplingen, wo der Sipplinger Berg mächtig nah am Seeufer lutscht, lässt die Sinne entzücken und Gänsehaut, ob dieser mittelmeerischen Schönheit, den ganzen Körper frohlocken.

Ein Hauch von Côte d’Azur mit Meer und Pinie

Die klassiche Runde über Meersburg – Konstanz war heute nicht auf dem Fahrplan und so konnte die schöne Uferlinie auch auf der Rückfahrt genossen werden. Und das Schöne an solch‘ frühem Datum ist die Ruhe, die man auf den Wegen hat und die Freundlichkeit all jener, die dies mit geniessen durften.

Die Sipplinger Brücke ermöglicht einen traumhaften Blick Richtung Obersee

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