Tag am Meer

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Blick in Richtung österreichisches Inselarchipel. In der Bildmitte, hoch aufragend, meine heimliche Liebe Imperia in prächtiger Seitensilhouette.

Die zweite nennenswerte Ausfahrt mit meinem neuen Riemeneingangratt führte mich heute an die Meeresküste nach Konstanz. Durch die extrem hohe Feuchtigkeit, die momentan dieses verkackte Gewitterwetter erzeugt, war der Horizont diesig, die Alpen und die Uferlinie unsichtbar, was am Obersee den meereshaften Eindruck erzeugt. „Tag am Meer“ weiterlesen

slowUp Schaffhausen-Hegau

Letzten Sonntag sind wir, trotz Vorwarnung was die Verstopfung auf der Strecke anbelangt, mal einen http://slowup.ch mitgeradelt. Und: es war richtig schön! Auch schön: vieles war kostenlos, auch Riegel (Migros) und Getränke (Rivella). Wir sind gleich nach der Eröffnung der Strecke (also der Sperrung) eingestiegen und trotzdem war schon recht viel los. Es ging viel über komplett gesperrte Straßen und so gab es immer Platz zum vorbeifahren. Nur an den “Eventplätzen” gab es Verstopfung. Aber das war vollkommen ok, es ist ja kein Rennen, sondern einfach eine schöne Ausfahrt mit Gleichgesinnten. Gerne mal wieder!

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Schaffhausen Zwangsstopp

Creux Vélowear Melburn II

The Work Is Done: ich konnte nicht drum herum, mir was bei http://creuxcycling.com im benachbarten Ausland zu bestellen. Es ist einfach genau der Stil, wie ich mir Fahrradmode vorgestellt habe, die man auf lockerer Ausfahrt schamlos, selbst bei der Einkehr, vorzeigen kann.

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Short: Panache Black – Tee: Vélowear White

Ich kann’s kaum erwarten!!!

Seerücken mit Wasserbüffel

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Maaaann, wir hätten rechts rum gemuusst…

Der Seerücken zieht vor allem Rennradfahrer an, auch mal einen Jan Ulrich, der nicht allzu weit entfernt wohnt oder einen Sebastian Vettel, der dezent am Schweizerischen Untersee weilt. Der Höhenzug ist durch die zahlreichen Einzelgehöfte mit vielen asphaltierten Verbindungsstraßen und wenig Verkehr gesegnet. Aber das Besondere sind die Ausblicke, die auf der einen Seite über den Bodensee gleiten und auf der anderen Seite über das weite Land der Thur zu den Alpen, die oft direkt vor einem auftauchen und dann eine ehrfürchtige Gänsehaut erzeugen. „Seerücken mit Wasserbüffel“ weiterlesen

Urban Ride Goes Countryside

In Lumia Selfie bearbeitet
Unterwegs am Untersee

Mit dem inky blue von http://mika-amaro.com habe ich ein sog. “urban bike” erworben. Die moderne und ästhetische Interpretation eines Stadtrades. Die bange Frage, die sich mir nach dem Kauf stellt: kann ich mit dem urban bike auch über Land fahren? Die Stadtmauern verlassen? In die Pampa? Auf’s platte Land? Um es gleich vorweg zu nehmen: es geht tatsächlich! „Urban Ride Goes Countryside“ weiterlesen

inky blue 78

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mika amaro inky blue number 78

Erster Eindruck: was für ein hammer blau!
Das Rad hält optisch was es verspricht. Für einen ordentlichen Ausritt hat es nicht mehr gereicht. Aber schon bei der kurzen Runde um den Block ist aufgefallen, wie unglaublich leise der Zahnriemen läuft. Bald mehr!

 

Singlespeed – Die Übersetzung

Nur ein Gang ist nicht immer die erste Wahl. Es gibt sinnvolle Einschränkungen. Wie etwa starke Topographie (gemeint ist bergiges Terrain) oder zu wenig trainiert. Man kann zwar, theoretisch, die aufzuwendende Kraft durch die Übersetzung beeinflussen, aber eben nur theoretisch. In der Praxis wird eine zu kleine Übersetzung nicht funktionieren. Und damit kommt man zwangsläufig zum Thema Kadenz, was die Anzahl der Pedalumdrehungen pro Minute bedeutet.

Eine normale Übersetzung ist in etwa 1:2,5 was soviel heißt wie: eine Pedalumdrehung lässt das Hinterrad 2,5mal drehen. Über den Reifenumfang kommt man dann zur Entfaltung (pro Pedalumdrehung) und wenn man dann noch die Anzahl der Pedalumdrehung pro Zeiteinheit dazu nimmt (Kadenz), gelangt man zur Geschwindigkeit. Und hier hat man den Zusammenhang: man möchte eine gewisse Geschwindigkeit mit angenehmer Kadenz dauerhaft halten können. „Singlespeed – Die Übersetzung“ weiterlesen

Singlespeed – Die Entwicklung

Dem glücklichen Umstand, in meiner Kindheit und Jugend sämtliche Schul- Behörden- Sportvereins- Stadtbesuchs-wege auf ebener Strecke gehabt zuhaben, verdanke ich die Liebe zum Eingangrad. Ein Ratt mit Schaltung war nur für sportlich ambitionierte Ausfahrten ins hügelige bis bergige Umland notwendig (Rennrad Motobecane mit aufgeklebten Schlauchreifen). Ansonsten reichte 1 Gang. „Singlespeed – Die Entwicklung“ weiterlesen