Riva del Garda

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Beim diesjährigen Gardasee-Urlaub war alles anders als sonst. Gleich die Anfahrt war ein kleines Chaos. Richtig früh gestartet, um im Vintschgau noch vor dem nervenzehrenden Dauerzähfluss durchzukommen. Doch dann: wo krieg ich um halb sechs so ein Ösi-Dreckspickerl her? Am Zoll war alles zu, die Tankstellen hatten zu, also: ihr könnt mich mal. Umdisponiert und über den Bernhardino, Mailand, Brecia, Salò untenrum nach Riva. Die Österreicher gingen also leer aus, harharhar! „Riva del Garda“ weiterlesen

“zum kotzen schön”

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Oberhalb Klingenzell mit Blick auf Stein aR und den Hegau, bis zum Randenhöhenzug

Ein Zitat von Otto Dix*, welches sich immer wieder in mein Hirn schleicht, wenn es um Bilderbuchlandschaften geht, die schon in Richtung Kitsch gehen. Also keine mächtigen Alpenpanoramen oder weite Meeresküsten. Nein, es sind die von Menschenhand überarbeiteten Kulturlandschaften, die wunderschön anzuschauen sind und durch die gepflegte Ordnung fast schon weh tun. „“zum kotzen schön”“ weiterlesen

Knick Knack am Owwersee

Gestern war die Runde Konstanz-Bregenz-Konstanz um den Obersee angesetzt und zwar mit den Rennrädern, respektive Riemeneingangrennratt. Ein schnelles Pedalieren mit hohen Geschwindigkeiten war nicht zu erwarten, denn es ist bereits Ferienzeit in Deutschland, dazu noch Wochenende und auch noch schönes, nicht zu heißes Wetter. Entsprechend viel Verkehr auf den Radwegen. Auch geht ein nicht zu unterschätzender Anteil der Radwege über leichten Schotter, was die Geschwindigkeit ebenfalls drosselt. So war es insgesamt die gleiche Gesamtzeit wie im Frühjahr mit den Mountainbikes.
Aber das Rollen ist einfach anders, der Überholvorgang zügig und ich wollte die Langstreckentauglichkeit des mika amaro austesten. Und so ging es ab Konstanz am Schweizer Seeufer über Kreuzlingen, Romanshorn, Rohrschach nach Bregenz, wo als östlichster Punkt eine Mittagspause angesetzt wurde. Es ist für mich immer wieder überwältigend, so “gschwind” nach Österreich zu radeln und sich inmitten der Bergwelt zu fühlen. In Bregenz klopfen die Berge an die Pforten, man fühlt sich wie in einem weiten Talkessel, erkennt den Schnee, der letzte Woche bis tief nach unten gefallen ist und noch nicht komplett abtaut. Eine andere Welt am See. „Knick Knack am Owwersee“ weiterlesen

C’era una volta al Lago…

Wieder einmal war mir das Glück hold und ließ eine deutliche Schnittmenge mit “arbeitsfreier Tag” und “sonniges Wetter” zu. Ein lang ersehnter Wunsch war es, die alten Traditionen der Riemeneingangrattgeschichte etwas aufleben zu lassen. Dazu konnte es heute kommen.

Auf einem alten Bild, welches ich in einem Ristorante am Lago Di Costanza zu Gesicht bekam, sieht man einen jungen Riemeneingangrattpionier an den Gestaden seinen Blick in die ferne schweifen. Ob er damals schon um die rasante Entwicklung wusste? Wie man vielleicht erkennen kann, war der Riemen noch aus einfachen Hanfstricken geknüpft und über je eine gezahnte Eisenscheibe vorne und hinten laufend.

Ja, so sah das früher einmal aus…

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Tag am Meer

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Blick in Richtung österreichisches Inselarchipel. In der Bildmitte, hoch aufragend, meine heimliche Liebe Imperia in prächtiger Seitensilhouette.

Die zweite nennenswerte Ausfahrt mit meinem neuen Riemeneingangratt führte mich heute an die Meeresküste nach Konstanz. Durch die extrem hohe Feuchtigkeit, die momentan dieses verkackte Gewitterwetter erzeugt, war der Horizont diesig, die Alpen und die Uferlinie unsichtbar, was am Obersee den meereshaften Eindruck erzeugt. „Tag am Meer“ weiterlesen

slowUp Schaffhausen-Hegau

Letzten Sonntag sind wir, trotz Vorwarnung was die Verstopfung auf der Strecke anbelangt, mal einen http://slowup.ch mitgeradelt. Und: es war richtig schön! Auch schön: vieles war kostenlos, auch Riegel (Migros) und Getränke (Rivella). Wir sind gleich nach der Eröffnung der Strecke (also der Sperrung) eingestiegen und trotzdem war schon recht viel los. Es ging viel über komplett gesperrte Straßen und so gab es immer Platz zum vorbeifahren. Nur an den “Eventplätzen” gab es Verstopfung. Aber das war vollkommen ok, es ist ja kein Rennen, sondern einfach eine schöne Ausfahrt mit Gleichgesinnten. Gerne mal wieder!

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Schaffhausen Zwangsstopp

Seerücken mit Wasserbüffel

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Maaaann, wir hätten rechts rum gemuusst…

Der Seerücken zieht vor allem Rennradfahrer an, auch mal einen Jan Ulrich, der nicht allzu weit entfernt wohnt oder einen Sebastian Vettel, der dezent am Schweizerischen Untersee weilt. Der Höhenzug ist durch die zahlreichen Einzelgehöfte mit vielen asphaltierten Verbindungsstraßen und wenig Verkehr gesegnet. Aber das Besondere sind die Ausblicke, die auf der einen Seite über den Bodensee gleiten und auf der anderen Seite über das weite Land der Thur zu den Alpen, die oft direkt vor einem auftauchen und dann eine ehrfürchtige Gänsehaut erzeugen. „Seerücken mit Wasserbüffel“ weiterlesen