Singen – Walenstadt – Singen (Tag 2)

2-Tages-Tour durch 4 Länder 305km 1200hm
Tag 1: 140km 900hm (Singen – Winterthur – Rapperswil – Walenstadt)
Tag 2: 165km 300hm (Walenstadt – Sargans – Vaduz – Feldkirch – Singen)

Ein Erwachen in so einer prächtigen Bergkulisse mit blauem Himmel und weiss verschneiten Gipfeln ist ein Geschenk! Das Frühstück war übersichtlich, aber sehr hochwertig. Genau nach unserem Geschmack. Der Kaffee war ein Traum, handgemacht aus einer Espressomaschine. Unser Ziel, wiederum um 8 im Sattel zu sitzen wurde erreicht und der nette Besitzer des Hotels begleitete uns noch bis zu unseren Rädern und wünschte uns auf offene und ehrliche Weise eine gute Rückfahrt.

Das Massiv der Churfirsten, die bis 2000m über dem Tal hinaufragen

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Singen – Walenstadt – Singen (Tag 1)

2-Tages-Tour durch 4 Länder 305km 1200hm
Tag 1: 140km 900hm (Singen – Winterthur – Rapperswil – Walenstadt)
Tag 2: 165km 300hm (Walenstadt – Sargans – Vaduz – Feldkirch – Singen)

Als bekennender Anhänger der Überlandfahrt im griechisch-römischen Stil  gärte nun schon seit einiger Zeit die Idee, eine 2-Tages-Tour in die Alpen zu unternehmen, ohne einen großen Pass zu fahren. Maximales Erlebnis mit minimal gehaltenem Aufwand. Daraus ergeben sich topografisch logische Routen, die sich recht schnell herausarbeiten.

Hektor on Tour – und gönnt sich eine kleine Verschnaufpause

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Bergsteigen am Hohentwiel

Kurz vor dem ewigen Eis ist Schluss. Ab hier nur noch mit Schlittenhunden.

Möchte man mal so richtig einen rauslassen in Sachen Bergradeln, bietet sich in Singen der Hohentwiel als perfekter Sparringspartner an, der nahezu direkt ab der Haustüre mit Überhängen aufwartet. Man kommt praktisch aus dem Überlebenskampf der Straße in den Überlebenskampf in Schnee und Eis am Berg. Unten urban und schon nach wenigen Metern die Einsamkeit der Subarktis. Zumindest gestern und zumindest abends, wenn die Infanteristen weg sind.

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Hektor will raus! [Schindelhauer Hektor]

Endlich kam heute mal die Sonne durch und die Lust auf rattfahrn war wieder auferstanden. Diese breiig-zähen grauen Tage mit beissendem Ostwind haben jede Lust auf Outdooraktivitäten abgetötet. Endlich konnte nun also eine erste Bewegungsfahrt mit Hektor angegangen werden.

Endlich blauer Himmel und Hektor war nicht mehr zu halten!

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Fabrica Cycles Milano

Historisches Mailand am Piazza del Duomo

Kurzurlaub im November ist ja nicht sonderlich prickelnd, speziell der Witterung wegen. Kalt, naß, dunkel. Da kann man nur daheim schön mollig eingemummelt auf bessere Zeiten warten. Doch nicht so dieses Jahr. Ein bislang grandioser Herbst, und das bis in den November hinein, erquicket das Gemüt. Also ist kurzfristig ein Kurztrip angesagt. Am besten Italien, am besten mit einem Besuch in einem Bikeladen, besser noch, bei einem Rahmenbauer, verbunden.

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quäldich (.de) du Sau! [mika amaro]

Blick über den Ort Schienen auf die dichte Nebelwand

Die Bergtauglichkeit meines Eingangrades von mika amaro konnte ja bereits vor einem guten Jahr festgestellt werden. Nach dieser erfolgreichen Bergprüfung wurden weitere hügelige Touren mit diesem wunderschönen Riemenratt veranstaltet, wie etwa der Tagesritt nach Zürich zum lecker Bratwurst essen.

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Der Hegaublick

Blick nach Süden auf dem Planetenweg

Der Hegau ist eine recht logisch umrissene Landschaft, welche höchstens kulturhistorisch Diskussionen aufreißen könnte. Die landschaftlichen Grenzen sind ziemlich deutlich zu erkennen. Solch‘ einen Wechsel der Landschaft erfährt man etwa am bekannten Hegaublick (knapp 800m), am Fuße des Neuhewen (867m), zwischen Geisingen und Engen gelegen. Es ist ein kleiner Pass auf der Hegaualb, einem Höhenzug auf etwa 800m, welcher eben diese Landschaft nach Norden eingrenzt und schützt. Man hat einen herrlichen, ausgesetzten Blick nach Süden über das Hegaubecken, welches ab dem Herbst so gerne mit Nebel vollläuft. Mit Glück bekommt man noch ein umfassendes Alpenpanorama serviert, welches einem klein und ein wenig ergriffen werden lässt. Wie so oft auf den Hegauhöhen, ist es die Weite, welche am meisten beeindruckt.

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Du schöner Seerücken

Balsam für Aug‘ und Seele: Typische Landschaft auf dem Seerücken

Für das Strassenrattfahrerherz gibt es doch nichts Feineres, als kleine, gut asphaltierte und wenig frequentierte Strässchen in einer die Seele erquickender Landschaft. Ein solches Szenario bietet der thurgauische Seerücken, eine hügeligen Bilderbuchlandschaft zwischen, ganz grob gesagt, Stein am Rhein und Kreuzlingen. Eine irgendwie von der hektisch-bösen Welt da draussen verschonte Gegend, geprägt von kleinen Weilern, Riegelhäuserensembles mit ausladenenden Blumenorgien vor den mit Läden verzierten Fenstern und einer funktionierenden Landwirtschaft bis hin zum Weinanbau ganz im Westen, dem schönen Zürcher Weinland.

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Bratwurst in Downtown Zürich

Das Wetter ist ja momentan ein absoluter Traum! Sonnig und warm, die Nächte meist sanft abkühlend und keine Gewitterneigung. Was liegt da für einen Rattspochtfreund näher, als eine ausgedehnte Tagestour zu veranstalten. Zumal die Tage auch noch die längsten des Jahres sind. Keine Sorge also, in die Dunkelheit zu geraten. Es ist die Zeit der Longest-Day-Rides.

Das mika amaro fühlt sich wohl in dieser wunderschönen Stadtkulisse

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Singen – Bregenz – Singen

Ein Langstreckentest für Mensch und Fahrgerät

Logische Streckenführungen haben es mir schon immer angetan. Und wenn man im Südwesten zu Hause ist, dann ist der Bodensee so eine logische Sache. Immer der Uferlinie entlang, rundherum. Nur hat die Sache einen Haken, nämlich dass die Umrundung des Bodensees, also das Abfahren dessen Uferlinie, eine respekteinflößende Addierung von Radkilometern bedeutet. Nämlich an die 200. Das lässt sich nicht mal so aus dem Ärmel schütteln. Zumindest nicht von mir.

Die Fahnen von NC auch im Ausland präsent. Hier: Lindau, Freistaat Bayern

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