Dit is Goldsprint Berlin Pt.3 – Erste Ausfahrt [Brother Allday]

Nach fast 2 Monaten seit Anlieferung meines neuen Bruders, konnte ich nun eine erste Bewegungsfahrt mit diesem, für mich sehr besonderen, Fahrratt durchführen. Es ging dabei um die ersten Eindrücke, ein erstes Gefühl.

Hier wird keinem etwas geschenkt: Mensch und Maschine im harten Testeinsatz

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The Darkside of Life

Nachdem ich mit meinem Plädoyer auf die Darkside des Bodenseegebietes bei Herrn racing_fool kläglich gescheitert bin, möchte ich nochmals auf die Strenge des Nebels in dieser Beckenlage hinweisen.

Denn diesen Winter hatte die Bodenseeregion von November bis jetzt fast täglich hochnebelartige Stratusbewölkung oder sogar Bodennebel, verbunden mit strengem Dauerfrost. Und das fiese und niederträchtige daran war, dass dies oft die einzige Region in Mitteleuropa war ohne Sonnenschein und Wärme. Es war diesmal so extrem, dass es eine sog. Teilgfrörne am Bodensee gab, mit dem zugefrieren des Gnadensees, sodass man trockenen Fusses oder mit Schlittschuhen vom Nordufer (Hegne, Allensbach) auf die Insel Reichenau gelangen konnte.
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Dit is Goldsprint Berlin Pt.2

Berlin hat geliefert!
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Nachdem die Details geklärt waren, der Auftrag erteilt und das Pulver überwiesen, war warten angesagt. Berlin wurde och nich an einem Tag erbaut heißt es ja, oder so ähnlich.  War auch kein Problem. Ich möchte keine hingehudelte Arbeit geliefert bekommen. Der Rahmen musste in meiner Größe bestellt werden und nachdem ich auf der Brother-Seite beim Allday ein „sold out“ gelesen hatte, ging mir kurz die Düse. Aber Alex hatte das Schäfchen schon im Trockenen. Entwarnung.

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Dit is Goldsprint Berlin Pt.I

…oder auch: oldschool Einkaufen im Internet.

Während statistisch gesehen die überwiegende Mehrzahl der Männer abends im Internet nach Bildern leicht- oder garnicht bekleideter Damen sucht, habe ich mir schon Gedanken über meinen Heilszustand gemacht, weil mein Ziel das finden „erotischer Custom-Bike-Aufbauten auf der Grundlage von Stahlrahmen“ ist. Bin ich behandlungsbedürftig?
Auf jeden Fall habe ich mir die Bilderchen immer schön gespeichert und dabei schon seit einigen Jahren einen Top-Favoritenkreis auserwählt. Irgendwann, ja, irgendwann wollte ich mir so ein Teil dann für mich aufbauen lassen…und dieses „irgendwann“ ist nicht, wie so oft bei Träumereien, am Sankt-Nimmerleins-Tag, sondern wird nun knallharte Realität.

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Mit diesem Foto hat alles angefangen…

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Konstanz -Säntisgipfel und zurück

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Am Säntisgipfel (2.502m) mit Blick nach Westen

Ja, es gibt sie noch, die Spontanaktionen junger unbekümmerter Zeitgenossen, die Respekt und Erwähnung verdienen.
So, wie die zweier Recken aus Konstanz, Joe und Luki, die mit normaler Sommerklamotte, Sneakers und dem Alltagsrad ausgestattet, von Konstanz zum Säntis (Schwägalp) geradelt, dort abgestiegen und den Rest zum Gipfel zu Fuß gegangen sind. Das alles in umgekehrter Reihenfolge auch wieder zurück. Sind mal schlappe 120km und 1600hm per Ratt und dann noch 1200hm zu Fuß (Felsweg!) auf den Gipfel und wieder runter. Hut ab!

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Velominati

Hardcore-Rennradler, Verrückte, Benebelte, Engstirnige?, Einseitige?, Extremisten auf jeden Fall. Wer gerade Zeit hat und das Internet durchliest, sollte sich mal durch diese Seite fressen. Allerdings gelangt mein poor-english an seine Grenzen.

velominati.com

Ganz speziell sind die rules, die Rennrad-Regeln. Da falle ich doch glatt durch…

Find The Mistakes:

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So werde ich nie in den erlauchten Kreis der Rennrad-Hardliner gelangen.

C’era una volta al Lago…

Wieder einmal war mir das Glück hold und ließ eine deutliche Schnittmenge mit „arbeitsfreier Tag“ und „sonniges Wetter“ zu. Ein lang ersehnter Wunsch war es, die alten Traditionen der Riemeneingangrattgeschichte etwas aufleben zu lassen. Dazu konnte es heute kommen.

Auf einem alten Bild, welches ich in einem Ristorante am Lago Di Costanza zu Gesicht bekam, sieht man einen jungen Riemeneingangrattpionier an den Gestaden seinen Blick in die ferne schweifen. Ob er damals schon um die rasante Entwicklung wusste? Wie man vielleicht erkennen kann, war der Riemen noch aus einfachen Hanfstricken geknüpft und über je eine gezahnte Eisenscheibe vorne und hinten laufend.

Ja, so sah das früher einmal aus…

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Singlespeed – Die Übersetzung

Nur ein Gang ist nicht immer die erste Wahl. Es gibt sinnvolle Einschränkungen. Wie etwa starke Topographie (gemeint ist bergiges Terrain) oder zu wenig trainiert. Man kann zwar, theoretisch, die aufzuwendende Kraft durch die Übersetzung beeinflussen, aber eben nur theoretisch. In der Praxis wird eine zu kleine Übersetzung nicht funktionieren. Und damit kommt man zwangsläufig zum Thema Kadenz, was die Anzahl der Pedalumdrehungen pro Minute bedeutet.

Eine normale Übersetzung ist in etwa 1:2,5 was soviel heißt wie: eine Pedalumdrehung lässt das Hinterrad 2,5mal drehen. Über den Reifenumfang kommt man dann zur Entfaltung (pro Pedalumdrehung) und wenn man dann noch die Anzahl der Pedalumdrehung pro Zeiteinheit dazu nimmt (Kadenz), gelangt man zur Geschwindigkeit. Und hier hat man den Zusammenhang: man möchte eine gewisse Geschwindigkeit mit angenehmer Kadenz dauerhaft halten können. „Singlespeed – Die Übersetzung“ weiterlesen

Singlespeed – Die Entwicklung

Dem glücklichen Umstand, in meiner Kindheit und Jugend sämtliche Schul- Behörden- Sportvereins- Stadtbesuchs-wege auf ebener Strecke gehabt zuhaben, verdanke ich die Liebe zum Eingangrad. Ein Ratt mit Schaltung war nur für sportlich ambitionierte Ausfahrten ins hügelige bis bergige Umland notwendig (Rennrad Motobecane mit aufgeklebten Schlauchreifen). Ansonsten reichte 1 Gang. „Singlespeed – Die Entwicklung“ weiterlesen