Du schöner Seerücken

Balsam für Aug‘ und Seele: Typische Landschaft auf dem Seerücken

Für das Strassenrattfahrerherz gibt es doch nichts Feineres, als kleine, gut asphaltierte und wenig frequentierte Strässchen in einer die Seele erquickender Landschaft. Ein solches Szenario bietet der thurgauische Seerücken, eine hügeligen Bilderbuchlandschaft zwischen, ganz grob gesagt, Stein am Rhein und Kreuzlingen. Eine irgendwie von der hektisch-bösen Welt da draussen verschonte Gegend, geprägt von kleinen Weilern, Riegelhäuserensembles mit ausladenenden Blumenorgien vor den mit Läden verzierten Fenstern und einer funktionierenden Landwirtschaft bis hin zum Weinanbau ganz im Westen, dem schönen Zürcher Weinland.

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Bratwurst in Downtown Zürich

Das Wetter ist ja momentan ein absoluter Traum! Sonnig und warm, die Nächte meist sanft abkühlend und keine Gewitterneigung. Was liegt da für einen Rattspochtfreund näher, als eine ausgedehnte Tagestour zu veranstalten. Zumal die Tage auch noch die längsten des Jahres sind. Keine Sorge also, in die Dunkelheit zu geraten. Es ist die Zeit der Longest-Day-Rides.

Das mika amaro fühlt sich wohl in dieser wunderschönen Stadtkulisse

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Singen – Bregenz – Singen

Ein Langstreckentest für Mensch und Fahrgerät

Logische Streckenführungen haben es mir schon immer angetan. Und wenn man im Südwesten zu Hause ist, dann ist der Bodensee so eine logische Sache. Immer der Uferlinie entlang, rundherum. Nur hat die Sache einen Haken, nämlich dass die Umrundung des Bodensees, also das Abfahren dessen Uferlinie, eine respekteinflößende Addierung von Radkilometern bedeutet. Nämlich an die 200. Das lässt sich nicht mal so aus dem Ärmel schütteln. Zumindest nicht von mir.

Die Fahnen von NC auch im Ausland präsent. Hier: Lindau, Freistaat Bayern

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DeMarchi – Italian Style –

Auch heute gibt es noch Marken, die stehen für Beständigkeit und Qualität. Die Trikotagen von DeMarchi aus Italien gehören zu dieser Gattung. Seit 1946. DeMarchi begleitet seit Anfang an den italienischen Radsport und dessen Legenden. Heute gibt es zwar immer noch die „Heritage“-Linie, aus kratzender Merinowolle mit den Schriftzügen italienischer Sponsoren um die Brust, aber man bekommt auch aktuelle Fasern, fein gewebt, höchste Qualität. Nur sind diese sehr schwer zu bekommen.

Echte Männer mit Eisen aus Stahl…in DeMarchi Trikots (der linke dürfte bekannt sein) Quelle: DeMarchi

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Der Hohenstoffeln

Nachdem die Expedition zum Hohenhewen (846m) erfolgreich durchgeführt werden konnte und alle Beteiligten lebend und ohne sichtbare Blessuren das Basislager erreichten, wurde, einige Tage später, auch gleich der Hohenstoffeln (844m), präziser gesagt dessen Nordspitze, in Angriff genommen.

Der Hohenstoffeln nimmt viel Raum ein und bestimmt den südlichen Hegau

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Der Hohenhewen

Es gibt Fahrradfahren und Bergfahrradfahren. Letzteres neuerdings auch mountainbiken genannt. Und beides hat irgendwie nichts miteinander zu tun. Physisch gesehen. Ein Fahrrad den Berg hochzuwuchten bedarf einer vielfach größeren Anstrengung, als mal eben locker auf der Ebene rumzukurbeln. Bergkilometer zählen doppelt, sagt man. Das wurde mir heute mal wieder bewusst.

Es gibt im Hegau richtig satte Anstiege, die eigentlich immer was mit einem der Vulkanberge zu tun haben. Den Phonolithbergen oder den Basaltbergen. Alle sind sie steil. Teilweise auch nicht mehr fahrbar. Heute habe ich mich so einer steilen Sau gestellt und bin den Höwen (Hohenhewen, 846m) hochgewuchtet. Und wer der dünnen These erliegt, er sei fit, sollte dies auch mal tun. Amateur- und Profirennfahrer mal ausgenommen. Der Hohenhewen ist ein klassischer Berg, der als Vorlage für alle Bergkegel dienen könnte. Schon von weit her markant aus der Landschaft ragend, diese um gute 300m überragend.

Der „Höwen“ von Osten aus gesehen.

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The Republic of Giro

Irgendwann musste der Tag kommen. Meine alten und höchst bewährten Specialized Comp Radschuhe aus dem Pleistozän mussten einem jüngeren Platz machen. Ich selbst tu‘ mich da verdammt schwer. Waren die alten doch meine treuen Begleiter auf den schönsten MTB-Touren meines Lebens, haben alles klaglos mitgemacht und ohne ernsthafte Blessuren überstanden. Aber ich habe verstanden: es gibt schöneres Fusskleid, welches besser am Fuß sitzt und nicht ausgelutscht am unteren Beinende baumelt. Besonders beim „hochästhetischen“ Ausritt auf dem Mika Amaro oder Brother Allday. Auf dem MTB kommen weiterhin meine alten Specialized zum Zug.

Giro Republic Black Canvas/Gum

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Wenn ich den See seh‘

…brauch ich kein Meer mehr.

Ein vielzitierter Spruch der Bodenseebewohner und – liebhaber. Heute, bei diesem geschenkten Frühlingswetter im Februar, mal wieder so perfekt passend. Ein Traumtag im Winter, für eine nette Ausfahrt an den Überlinger See geradezu prädistiniert.

An der Mole in Ludwigshafen öffnet sich der Blick über den Überlinger See bis zu den Alpen, so sie sich denn zeigen möchten

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Me and me Brother [Brother Allday]

Nun konnte ich schon einige Runden mit „Me Brother“ drehen und meine, schon ein kleines Zwischenfazit ziehen zu können.

Im Ursprungszustand hatte ich ja Schutzbleche dran, für den werktäglichen Einsatz. Jedoch hat es sich doch bewahrheitet, dass man am Rennradrahmen nicht wirklich Schutzbleche sinnvoll montieren kann. Zu geringer Abstand zwischen Reifen und Fender macht sich nervend bemerkbar, wenn Steinchen und sonstige Schmutzpartikel vom Reifen aufgenommen und durchgezogen werden. Und, obwohl es wirklich sehr schöne ihrer Art sind, können die Schutzbleche einfach nicht mein Gemüt dauerhaft beeindrucken. Weg damit. Und so bin ich ohne unterwegs. Wenn es regnet, lasse ich das Rad stehen. Es regnet zum Glück aber nicht oft. Mal sehen. Es gibt ja noch ein voll aufmunitioniertes Alltagsrad für den Notfall, der Vorgänger des Brother quasi. Jetzt gefällt mir das Rad ohne Kompromisse!

Me Bro‘ from Downtown Westside

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Dit is Goldsprint Berlin Pt.3 – Erste Ausfahrt [Brother Allday]

Nach fast 2 Monaten seit Anlieferung meines neuen Bruders, konnte ich nun eine erste Bewegungsfahrt mit diesem, für mich sehr besonderen, Fahrratt durchführen. Es ging dabei um die ersten Eindrücke, ein erstes Gefühl.

Hier wird keinem etwas geschenkt: Mensch und Maschine im harten Testeinsatz

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