„zum kotzen schön“

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Oberhalb Klingenzell mit Blick auf Stein aR und den Hegau, bis zum Randenhöhenzug

Ein Zitat von Otto Dix*, welches sich immer wieder in mein Hirn schleicht, wenn es um Bilderbuchlandschaften geht, die schon in Richtung Kitsch gehen. Also keine mächtigen Alpenpanoramen oder weite Meeresküsten. Nein, es sind die von Menschenhand überarbeiteten Kulturlandschaften, die wunderschön anzuschauen sind und durch die gepflegte Ordnung fast schon weh tun. „„zum kotzen schön““ weiterlesen

Knick Knack am Owwersee

Gestern war die Runde Konstanz-Bregenz-Konstanz um den Obersee angesetzt und zwar mit den Rennrädern, respektive Riemeneingangrennratt. Ein schnelles Pedalieren mit hohen Geschwindigkeiten war nicht zu erwarten, denn es ist bereits Ferienzeit in Deutschland, dazu noch Wochenende und auch noch schönes, nicht zu heißes Wetter. Entsprechend viel Verkehr auf den Radwegen. Auch geht ein nicht zu unterschätzender Anteil der Radwege über leichten Schotter, was die Geschwindigkeit ebenfalls drosselt. So war es insgesamt die gleiche Gesamtzeit wie im Frühjahr mit den Mountainbikes.
Aber das Rollen ist einfach anders, der Überholvorgang zügig und ich wollte die Langstreckentauglichkeit des mika amaro austesten. Und so ging es ab Konstanz am Schweizer Seeufer über Kreuzlingen, Romanshorn, Rohrschach nach Bregenz, wo als östlichster Punkt eine Mittagspause angesetzt wurde. Es ist für mich immer wieder überwältigend, so „gschwind“ nach Österreich zu radeln und sich inmitten der Bergwelt zu fühlen. In Bregenz klopfen die Berge an die Pforten, man fühlt sich wie in einem weiten Talkessel, erkennt den Schnee, der letzte Woche bis tief nach unten gefallen ist und noch nicht komplett abtaut. Eine andere Welt am See. „Knick Knack am Owwersee“ weiterlesen

C’era una volta al Lago…

Wieder einmal war mir das Glück hold und ließ eine deutliche Schnittmenge mit „arbeitsfreier Tag“ und „sonniges Wetter“ zu. Ein lang ersehnter Wunsch war es, die alten Traditionen der Riemeneingangrattgeschichte etwas aufleben zu lassen. Dazu konnte es heute kommen.

Auf einem alten Bild, welches ich in einem Ristorante am Lago Di Costanza zu Gesicht bekam, sieht man einen jungen Riemeneingangrattpionier an den Gestaden seinen Blick in die ferne schweifen. Ob er damals schon um die rasante Entwicklung wusste? Wie man vielleicht erkennen kann, war der Riemen noch aus einfachen Hanfstricken geknüpft und über je eine gezahnte Eisenscheibe vorne und hinten laufend.

Ja, so sah das früher einmal aus…

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Creux Vélowear Melburn III

Creux-ManDie mit Spannung erwarteten Teile sind gut von der anderen Seite der uns bekannten Welt angekommen und lassen den Träger mit Stolz erfüllen. Das Material ist von höchster Qualität, ein ganz fein gewebter Baumwoll-Mix-Stoff, der zwar, wie bei Baumwolle üblich, das Schwitzwasser spürbar aufnimmt, aber nach Einstellung dessen Zufuhr auch wieder ruckzuck trocken ist. Ich hätt’s nicht geglaubt. Endlich ein Stoff, der angenehm ist wie Baumwolle, aber nicht wie ein nasser Lappen auf der Haut klebt und einen zur Not auch noch frösteln lässt.

Der Schnitt ist normal-enganliegend, die Größen stimmen, bis…ja bis auf den Hosenbund…oder könnte es auch an meinem, durch eine unbehandelte Erdnusssucht angesammelten, FETT liegen? Mist. Da muss ich reagieren…

Nein, ganz klar: Café-und gleichzeitig Rattspocht-taugliche Kleidung aus Australien von Spitzenqualität in Faser, Schnitt und Details. Und das noch ohne Aufpreis Frei Haus geliefert. Tipp: Bestellungen über 100,- AUD sind versandkostenfrei (short + tee) und Importe bis 150,- EUR sind zollfrei. Der Zoll will nur 19% Umsatzsteuer haben. Und vor allem hatte ich einen super freundlichen Kontakt mit Van von http://www.creuxcycling.com

Tee: 93% Baumwolle, 7% Spandex
Short: 19% Baumwolle, 73% Polyester, 8% Spandex