Passo di Tremalzo

Vor vielen vielen Jahren schon war der Name „Tremalzo“ so etwas wie der Heilige Gral der Mountainbiker. Irgendwann in seinem Leben muss jeder ernsthafte Freund des Bergfahrradfahrens einmal aus eigener Kraft vom Ufer des Gardasees aus durch den Passtunnel des Tremalzos. Wie es zu dieser Mystik kam weiß ich nicht. Aber sie ist es zu Recht und sie lebt immer noch.

Dem Himmel entgegen

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Hektor around Bodensee

Hektor mit Blick auf die Insel von Lindau

Es gibt ein paar Seiten im Netz, da muss ich praktisch täglich mal vorbeischauen. Dazu gehört natürlich die Seite von Goldsprint Berlin. Wo gibt es mehr Ästhetik und Kompetenz rund um die moderne Fahrradkultur? Mit viel Arbeit werden hier die Aufbauten auch fotografiert und in Szene gesetzt, auf allen möglichen Kanälen wie flickr oder instagram. Das ist professionell, aber mit viel Herz und Emotion. Und da entdecken doch meine noch schlaftrunkenen Äuglein ein sehr bekanntes Ratt, mein Hektor auf Seite 1 😉 Und da stand dann dieser vermeintlich harmlose, aber enorm inspirierende und auffordernde Text dabei: „…you see that beauty around Bodensee…“ Und -zack- war die nächste Tour eine beschlossene Sache!

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Ihr seid doch alle Wiechser!

Dieser postpubertäre Kalauer muss leider sein, wenn es irgendwie um die Ortschaft Wiechs geht. Dabei muss der Name zu früheren Zeiten sehr begehrt gewesen sein, denn es gibt derer Ortsnamen gleich 2 im Landkreis Konstanz. Heute war das Ziel Wiechs am Randen, ein Ortsteil der Stadt Tengen in idyllischer Hochlage am westlichen Zipfel des Kreises. Nicht selten werden die Einwohner ganz offiziel mit „Liebe Wiechserinnen und Wiechser“ angegangen. Jetzt aber Schluss mit dieser ekelhaften Anspielung, hier geht’s um Rattfahn!

Anstieg über dem Bibertal mit Blick zu den Reiathöhen

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Singen – Walenstadt – Singen (Tag 2)

2-Tages-Tour durch 4 Länder 305km 1200hm
Tag 1: 140km 900hm (Singen – Winterthur – Rapperswil – Walenstadt)
Tag 2: 165km 300hm (Walenstadt – Sargans – Vaduz – Feldkirch – Singen)

Ein Erwachen in so einer prächtigen Bergkulisse mit blauem Himmel und weiss verschneiten Gipfeln ist ein Geschenk! Das Frühstück war übersichtlich, aber sehr hochwertig. Genau nach unserem Geschmack. Der Kaffee war ein Traum, handgemacht aus einer Espressomaschine. Unser Ziel, wiederum um 8 im Sattel zu sitzen wurde erreicht und der nette Besitzer des Hotels begleitete uns noch bis zu unseren Rädern und wünschte uns auf offene und ehrliche Weise eine gute Rückfahrt.

Das Massiv der Churfirsten, die bis 2000m über dem Tal hinaufragen

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Singen – Walenstadt – Singen (Tag 1)

2-Tages-Tour durch 4 Länder 305km 1200hm
Tag 1: 140km 900hm (Singen – Winterthur – Rapperswil – Walenstadt)
Tag 2: 165km 300hm (Walenstadt – Sargans – Vaduz – Feldkirch – Singen)

Als bekennender Anhänger der Überlandfahrt im griechisch-römischen Stil  gärte nun schon seit einiger Zeit die Idee, eine 2-Tages-Tour in die Alpen zu unternehmen, ohne einen großen Pass zu fahren. Maximales Erlebnis mit minimal gehaltenem Aufwand. Daraus ergeben sich topografisch logische Routen, die sich recht schnell herausarbeiten.

Hektor on Tour – und gönnt sich eine kleine Verschnaufpause

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Bergsteigen am Hohentwiel

Kurz vor dem ewigen Eis ist Schluss. Ab hier nur noch mit Schlittenhunden.

Möchte man mal so richtig einen rauslassen in Sachen Bergradeln, bietet sich in Singen der Hohentwiel als perfekter Sparringspartner an, der nahezu direkt ab der Haustüre mit Überhängen aufwartet. Man kommt praktisch aus dem Überlebenskampf der Straße in den Überlebenskampf in Schnee und Eis am Berg. Unten urban und schon nach wenigen Metern die Einsamkeit der Subarktis. Zumindest gestern und zumindest abends, wenn die Infanteristen weg sind.

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Hektor will raus!

Endlich kam heute mal die Sonne durch und die Lust auf rattfahrn war wieder auferstanden. Diese breiig-zähen grauen Tage mit beissendem Ostwind haben jede Lust auf Outdooraktivitäten abgetötet. Endlich konnte nun also eine erste Bewegungsfahrt mit Hektor angegangen werden.

Endlich blauer Himmel und Hektor war nicht mehr zu halten!

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Supergeile Scheiße!

Erste Bilder…ich bin verliebt 🙂

Schindelhauer Hektor 53 goldfischorange 2018
Steuersatz Schindelhauer incl.
Vorbau Brut 90mm
Lenker Giant Contact SL (Rise 19mm) gekürzt auf 66cm
Griffe ODI Motion Lock on
Sattelstütze Brut Setback 27,2mm
Sattel Fabric Scoop Elite
Kurbel Shimano Alfine mit Hohlachsinnenlager
Kettenblatt Gates CDX 60T
Kette Gates Riemen CDX 113T
Ritzel Gates CDX 22T
Nabe VR Ridea Track HF 32H
Nabe HR Schindelhauer Freilauf 32H
Felgen H+Son Archetype 32H
Bremsen SRAM Apex
Bremshebel BLB CNC lever
Reifen Panaracer Ribmo 25mm
Pedale Shimano PD-M540
Gewicht komplett 8,1kg

Dit is Goldsprint Berlin Pt.4 – Hektor! Fass!

Mit meinem Brother „Stadtrad“ von Goldsprint Berlin bin ich nach über einem Jahr Einsatz immer noch allerhöchst zufrieden. Ich hatte bisher noch kein so perfekt funktionierendes Ratt. Es ist die reine Freude, sich damit flink durch die Stadt und durch die Lande zu bewegen.

Nun hatte ich schon seit langer Zeit einen Traum: Wenn es doch nur möglich wäre, ein sportliches Ratt mit Riemenantrieb individuell von Goldsprint aufbauen zu lassen. Aber die Realität ließ das bisher nicht zu. Einen Rahmen hatte ich schon im Visier, der mir das Herz schneller schlagen lässt:

Der Hektor von Schindelhauer in goldfischorange!

Das Hektor Rahmenset. Quelle: Schindelhauer

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Fabrica Cycles Milano

Historisches Mailand am Piazza del Duomo

Kurzurlaub im November ist ja nicht sonderlich prickelnd, speziell der Witterung wegen. Kalt, naß, dunkel. Da kann man nur daheim schön mollig eingemummelt auf bessere Zeiten warten. Doch nicht so dieses Jahr. Ein bislang grandioser Herbst, und das bis in den November hinein, erquicket das Gemüt. Also ist kurzfristig ein Kurztrip angesagt. Am besten Italien, am besten mit einem Besuch in einem Bikeladen, besser noch, bei einem Rahmenbauer, verbunden.

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