Bagnare con bici

IMG-20160825-WA0010

Nachdem der Sommer die ganze Zeit erbärmlich daherkam und für mich in keiner Weise ein Sommergefühl aufkommen lies, möchte er mich nun doch noch, in den letzten Zügen liegend, versöhnlich stimmen.

Diese Woche zeigt er sich von seiner allerbesten Seite mit Sonne pur, blauem Himmel, Hitze, warmen Abenden und warmen Badewasser…das muss noch genossen werden und so geht es am Abend mit Amore Mikaela und Amore Yvo an den Mettnaustrand (Danke Micha für den Tipp!) und im Dämmerlicht, nach Genuss des fast schon kitschigen Sonnenuntergangs, mit den Karbidlampen wieder nach Hause. Rattspocht von seiner schönsten Seite!

IMG-20160825-WA0006

WP_20160826_002

 

Riva del Garda

WP_20160801_012

Beim diesjährigen Gardasee-Urlaub war alles anders als sonst. Gleich die Anfahrt war ein kleines Chaos. Richtig früh gestartet, um im Vintschgau noch vor dem nervenzehrenden Dauerzähfluss durchzukommen. Doch dann: wo krieg ich um halb sechs so ein Ösi-Dreckspickerl her? Am Zoll war alles zu, die Tankstellen hatten zu, also: ihr könnt mich mal. Umdisponiert und über den Bernhardino, Mailand, Brecia, Salò untenrum nach Riva. Die Österreicher gingen also leer aus, harharhar! „Riva del Garda“ weiterlesen

Creux Vélowear Melburn IV

Headset_Cap_Convex_Blue_1-800x534
Inspiriert von den 70er Campa-Teilen mit dem Aufdruck „Brev.Campagnolo“ (brevetto=Lizenz, meist verwendet auf Schmuck)

Nachdem ich von der ersten Lieferung immer noch schwer begeistert bin, muss nun auch die „herbstlichere“ Variante der Cycling-Short her, die DeTour. Da aber noch ein verdammt schönes Teilchen als Headset-Cap angekündigt wurde, wollte ich noch so lange warten, bis diese verfügbar ist. Doch mein lieber Dealer Van von Creuxcycling versprach mir, den Prototyp zu schicken, damit ich so schnell wie möglich glücklich sein werde. Vielen Dank du Guter!

Die neue Short habe ich wegen der im Urlaub weiter angewachsenen Fettwampe eine Nummer größer geordert. That’s life…

DeTourShort
Die längere Variante der Cycling Short, die „DeTour“

„zum kotzen schön“

WP_20160724_013
Oberhalb Klingenzell mit Blick auf Stein aR und den Hegau, bis zum Randenhöhenzug

Ein Zitat von Otto Dix*, welches sich immer wieder in mein Hirn schleicht, wenn es um Bilderbuchlandschaften geht, die schon in Richtung Kitsch gehen. Also keine mächtigen Alpenpanoramen oder weite Meeresküsten. Nein, es sind die von Menschenhand überarbeiteten Kulturlandschaften, die wunderschön anzuschauen sind und durch die gepflegte Ordnung fast schon weh tun. „„zum kotzen schön““ weiterlesen

Knick Knack am Owwersee

Gestern war die Runde Konstanz-Bregenz-Konstanz um den Obersee angesetzt und zwar mit den Rennrädern, respektive Riemeneingangrennratt. Ein schnelles Pedalieren mit hohen Geschwindigkeiten war nicht zu erwarten, denn es ist bereits Ferienzeit in Deutschland, dazu noch Wochenende und auch noch schönes, nicht zu heißes Wetter. Entsprechend viel Verkehr auf den Radwegen. Auch geht ein nicht zu unterschätzender Anteil der Radwege über leichten Schotter, was die Geschwindigkeit ebenfalls drosselt. So war es insgesamt die gleiche Gesamtzeit wie im Frühjahr mit den Mountainbikes.
Aber das Rollen ist einfach anders, der Überholvorgang zügig und ich wollte die Langstreckentauglichkeit des mika amaro austesten. Und so ging es ab Konstanz am Schweizer Seeufer über Kreuzlingen, Romanshorn, Rohrschach nach Bregenz, wo als östlichster Punkt eine Mittagspause angesetzt wurde. Es ist für mich immer wieder überwältigend, so „gschwind“ nach Österreich zu radeln und sich inmitten der Bergwelt zu fühlen. In Bregenz klopfen die Berge an die Pforten, man fühlt sich wie in einem weiten Talkessel, erkennt den Schnee, der letzte Woche bis tief nach unten gefallen ist und noch nicht komplett abtaut. Eine andere Welt am See. „Knick Knack am Owwersee“ weiterlesen

C’era una volta al Lago…

Wieder einmal war mir das Glück hold und ließ eine deutliche Schnittmenge mit „arbeitsfreier Tag“ und „sonniges Wetter“ zu. Ein lang ersehnter Wunsch war es, die alten Traditionen der Riemeneingangrattgeschichte etwas aufleben zu lassen. Dazu konnte es heute kommen.

Auf einem alten Bild, welches ich in einem Ristorante am Lago Di Costanza zu Gesicht bekam, sieht man einen jungen Riemeneingangrattpionier an den Gestaden seinen Blick in die ferne schweifen. Ob er damals schon um die rasante Entwicklung wusste? Wie man vielleicht erkennen kann, war der Riemen noch aus einfachen Hanfstricken geknüpft und über je eine gezahnte Eisenscheibe vorne und hinten laufend.

Ja, so sah das früher einmal aus…

„C’era una volta al Lago…“ weiterlesen